Jugendtreff des Bistums 2018 am 21. April 2018 in Eupen!

 

Spielen bedeutet gemeinsam zu entspannen und zu lachen; aber es ist auch eine Zeit der Entdeckungen, wenn dies intensiv und im freundschaftlichen Wettstreit stattfindet.

Hier können wir unsere körperlichen Fähigkeiten entdecken oder unsere Fähigkeiten der Reflexion/ der Überlegung und Analyse schärfen, um Rätsel zu lösen.

Es ist die Gelegenheit zu lernen, mit einem Lächeln zu verlieren. Und beim Gewinn durch Kooperation und gegenseitiger Hilfe, - und nicht etwa durch Egoismus, Überlegenheit und Aufgabe -, setzen wir ein Zeichen der Wertschätzung, der Würde und des Respekts für sich und die anderen.

Im Spiel gibt es ein Teil Weisheit, die unsere relative Art und Weise zu sein und zu handeln erkennt. Eine Spielfigur kann zum Ausdruck unserer Persönlichkeit; ihr Vorankommen, trotz aller Hindernisse, zum Zeichen unseres Willens zum Fortschritt, und ihr Weiterkommen auf dem Spielfeld zum Spiegelbild unseres Lebensweges werden. Die Symbolkraft der angewandten Strategie kann uns auf die Prinzipien verweisen, die unser Dasein und unser spirituelles Wesen beherrschen. Zur einfachen Spielfreude kommen manchmal Überlegungen und Fragen hinzu, die das Spiel mit sich bringt. Unabhängig davon, ob sich diese nun während oder nach dem Spiel stellen, sie verankern sich tief in den Gedanken und der Existenz des Spielers. Über die simple Unterhaltung hinaus kann das Spiel erbauend sein, mit anderen Worten „ermutigend“, „stärkend“, „erhebend“,…

Während unserem jährlichen Diözesan-Treffen wird das Spiel einen höheren erzieherischen und spirituellen Wert als je zuvor erhalten, so dass das Zusammenspiel unseres Lebens und unseres Glaubens sich für immer in unseren Köpfen und Herzen verankert.

Das Spiel wird uns sicherlich Lebensweisheiten lehren, aber auch zu „weiseren Lehrlingen“ machen, indem wir unsere und die Weisheit Gottes entdecken. Diese Weisheit zu entdecken und sich von ihr durchdringen lassen wird in diesem Jahr am 21. April in Eupen der „Spieleinsatz“ sein.

 

 


Rückblick auf den Jugendtreff des Bistums 2017

 

Am 22. April fand in Fléron das diesjährige Jugendtreffen des Bistums Lüttich statt. Rund 400 Jugendliche und Animatoren nahmen daran teil, darunter 100 Firmlinge und Firmbegleiter aus dem Dekanat Eupen-Kelmis.

In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Thema "Biblical Animals" und die Organisatoren hatten sich allerhand einfallen lassen, um den jugendlichen Teilnehmern die Tiere der Bibel, ihre Symbolik und ihre Botschaft an uns Menschen näher zu bringen. In rund 20 Workshops wurden Spiele und Übungen gemacht, die zum Nachdenken anregen sollten. Von der Ameise bis zum Walfisch waren alle Arten und Gattungen vertreten. Eine Wort-Gottes-Feier mit Bischof Jean-Pierre Delville zeigte in einem szenischen Spiel das Buch Tobit aus dem Alten Testament. Nach Gebet und Katechese ging es dann weiter zum Höhepunkt des Treffens: der bunte Abend wurde zu einem 'tierischen' Vergnügen, an das sich alle wohl noch lange und gerne erinnern werden...


Eine neue Jugendseelsorgerin für die deutschsprachigen Dekanate

 

Ich heiße Laura Schmit und komme aus dem kleinen Dorf Hombourg.

Ich bin 23 Jahre alt und habe ein Erzieher-Diplom A2 sowie als Assistentin der Psychologie. Nach meinen Studien bin ich für 10 Monate als Au-pair nach Deutschland gegangen.

Seit meiner Kindheit war ich in Kontakt mit anderen Kindern und Jugendlichen. Während fast 20 Jahren war ich Mitglied der Patro und mehrere Jahr hatte ich Gelegenheit im MEJ tätig zu sein sowie als Katechetin der Firmlinge. Außerdem habe ich an 7 Diözesan-Wallfahrten nach Lourdes teilgenommen.

Nun bin ich seit kurzem als Jugendseelsorgerin für die deutschsprachige Region unseres Bistums eingestellt worden. Mit großer Freude stoße ich zum Team des SDJ hinzu, welches ich durch die Zusammenarbeit nach und nach kennen lernen werde.

Ich freue mich darauf, euch zu begegnen und mich mit euch auf den Weg zu machen.


Rückblick auf den Jugendtreff des Bistums 2016

 

An einem regnerischen 30. April fanden sich 350 Jugendliche und Animatoren unseres Bistums zusammen, und trotzten dem Regen, um ihre alljährliche Veranstaltung gemeinsam zu erleben.

 

Nachdem sich alle, den Regentropfen ausweichend, beeilten, um die 500 Backsteine zu unterzeichnen, die zur Errichtung der Backsteinmauer aus 500 Steinen benötigt wurden, fanden sich alle am Versammlungsplatz in Blegny ein, um sich dort an das letztjährige diözesane Jugendtreffen zu erinnern und der offiziellen Eröffnung des diesjährigen Jugendtreffens beizuwohnen.

RDJ - Au-delà du mur !Der Einladung des Bistums folgend, Mauern zu überwinden und sich zu trauen, dem Fremden zu begegnen, begaben sich die verschiedenen Gruppen auf einen auf jede Gruppe zugeschnittenen Parcours.

Mehr als 60 Animatoren erwarteten die Jugendlichen, um mit Ihnen die verschiedenen Welten zu entdecken, wie z. Bsp. die eines Menschen mit Behinderung durch den Kontakt mit Blinden, Schwerhörigen oder körperlich Behinderten. Aber auch durch die Entdeckung der Welt und der gelebten Realität von Roma und Nomaden, Bewohnern von geschlossenen Einrichtungen, Migranten, Aidskranken, Gefängnisinsassen, Menschen aus dem Milieu der Prostitution, Homosexuellen sowie betagten Menschen.
Und nicht zu vergessen, die religiöse Welt, vor allem der Muslime, Protestanten oder auch der Buddhisten.

Junge Menschen hatten die Gelegenheit zuzuhören, in eine andere Welt einzutauchen, ein ihnen fremdes Universum durch interaktive Ausstellungen oder gemeinsame Aktionen kennenzulernen, und mit ihren Gästen tagsüber zu diskutieren. Auf diese Weise wurden sie angeregt, ihre Meinung, Klischees und Vorurteile zu überdenken.

Während des Parcours konnten Jugendliche und Animatoren auch in Zelten verweilen, um die Unterschiede innerhalb ihrer Gruppe zu kombinieren, um so viele lustige Herausforderungen zu bewältigen, die an sie gerichtet waren. Die Anfeuerungsrufe und Freudenschreie nach gelungener Lösung der Aufgaben und der noch nie zuvor erreichten Punktzahl hallten wider bis in die Kirche.

Eine Kirche zur Besinnung für die Gruppen
Eingeladen, sich aller Begegnungen Christi an bestimmten Orten und mit ganz besonderen Menschen zu erinnern - wie zum Beispiel vom Ölberg nach Jericho, Naim, Samaria und Tyrus, über Kapharnaum nach Golgatha, Judäa und Jerusalem -, konnte jeder das Treffen mit Mathias, der Samariterin, der Ehebrecherin, dem reichen jungen Mann Zachäus, dem guten Dieb, dem blinden Bartimäus, dem Gelähmten, dem römischen Offizier, der Witwe, der Syrophönizischen Frau oder der gekrümmten Frau auf seine eigene Weise « nachempfinden »; Begegnungen, die uns, in der heutigen Zeit, zum Nachdenken anregen.
Alle wurden ebenfalls eingeladen, sich auf die Begegnung mit Jesus einzulassen, und zwar so wie wir sind, dort wo wir sind, wo wir sind, mit allem, was wir fühlen und leben, und dies unabhängig von den Menschen, mit denen wir unseren Alltag erleben. Eine Begegnung, die Jesus sucht, über die Stille und das Gebet, die während dieser Zeit der Feier stets anwesend waren. Eine Begegnung, die uns Kraft gibt und einlädt, Barmherzigkeit zu leben.

Nach dem Parcours konnte jeder seine Empfindungen über die verschiedenen Begegnungen des Nachmittags mitteilen und sogar einen Brief unseres Bischofs zum Thema des Treffens entdecken.

Mit hungrigen Mägen, trotz der Unmengen tagsüber verschlungener und, von den zahlreich erschienenen Pfarrangehörigen, selbstgemachter Waffeln, konnten sich alle an den Grillwürsten erquicken, bevor die Abschlussfeier stattfand.

Während dieser Abschlussfeier begaben sich alle gemeinsam auf eine Weltreise mit der Fluggesellschaft „SDJ“ um die kulturellen Unterschiede hervorzuheben. Es wurden Zwischenstopps  in der Heimat der Kosaken, Sumo, Indianer, Favela-Kinder und Pinguine eingelegt. Letztere ermöglichten den jungen Besuchern gemeinsam zu tanzen, zu singen, sich zu amüsieren und es einfach nur « gut zusammen zu haben »!