Hirten von heute... und ihre Schafe

So lautete das Thema des Bastelateliers, welches in Zusammenarbeit von Animationszentrum Ephata, Aufgabenschule Ephata, Viertelkomitee Bergviertel und Miteinander Teilen am Samstag, dem 9. Dezember 2017 im Hause Ephata angeboten wurde. Gemeinsam wurde eine Advents- und Weihnachtsdekoration für das Bergviertel gestaltet, die ab der kommenden Woche das Gelände rund um das Animationszentrum Ephata und die Bergkapelle verschönern wird. In Anlehnung an das Thema der Adventsaktion wurde gemeinsam überlegt, wo in unserer Gesellschaft Menschen ausgegrenzt werden, quasi 'schwarze Schafe' sind, und wer sich um sie kümmert. Die Geschichte vom kleinen Hirten Simon mit seinen vier Lichtern, der sich auf die Suche nach einem verlorenen Lämmchen machte und es schließlich in einem Stall an einer Krippe mit einem neugeborenen Kind fand, half die Fragestellung kindgerecht zu präsentieren und den Bogen zur Adventsaktion und zum Weihnachtsfest zu spannen. Obdachlose, Flüchtlinge, Waisenkinder, Bettler, Menschen mit Behinderung, Kranke, aber auch Kinder, die uns oder andere ärgern oder Menschen, die einfach nur respektlos sind, brauchen vielleicht manchmal ganz besonders unsere Aufmerksamkeit. Dies und noch vieles mehr wird es demnächst an der Krippe des Bergviertels zu entdecken geben. Zeitgleich wurde von den großen Anwohnern die Krippe am Tipi gegenüber der Bergkapelle aufgebaut und das Viertel vom Müll gesäubert...


Nächster Austausch der Betreuer der Aufgabenschule :  am Dienstag 26. Januar ab 18.00 Uhr. Thema: Erlebnispädagogische Ansätze in der Aufgabenschule - Tipps und Tricks für ehrenamtliche Betreuer im Bereich der Aufgabenhilfe

Weitere Termine:

-          Donnerstag 29. März 2018 : Dyskalkulie

-          Freitag 18. Mai 2018 : ® Lese-Rechtschreib-Schwäche Input

 

Die Arbeitsgruppe FLE (Français langue étrangère) der AHS Eupen bietet verschiedene Weiterbildungen an:

Am Freitag 15. Dezember 2017 bieten sie einen „Zoom auf die Interkulturalität im Bereich Primar“ an und am Freitag 12. Januar 2018 geben sie eine Weiterbildung „Zoom auf die Interkulturalität im Bereich Sekundar“.  Diese finden in der AHS Eupen statt.

Mehr Informationen erhaltet ihr unter: franzoesisch@ahs-dg.be

 

Dann wird es auch nochmal eine Weiterbildung mit Nathalie Peters von Info-Integration für Betreuer von Aufgabenschulen am 22. Februar 2018 geben. Ort und Zeit werden noch mitgeteilt.

 

Habt ihr Interesse an einer der Weiterbildungen, notiert euch die Daten in euer Agenda!


Ein Platz für Kinder

 

Wenn du dieses Jahr 12 Jahre alt wirst, was musst du unternehmen um einen Personalausweis zu erhalten? Wer bildet das Gemeindekollegium? Du möchtest eine Party veranstalten. Was musst du machen, um diese genehmigt zu bekommen? Welche Ausbildung braucht man, um im Bauhof arbeiten zu können?

Diese und andere Fragen wurden bei der Aktion "Ein Platz für Kinder" am 18. Oktober im Eupener Rathaus und im Bauhof beantwortet. Auch mehrere Schülerinnen und Schüler der Aufgabenschule Ephata nahmen an der Aktion teil und besuchten die verschiedenen Dienste der Gemeinde und wurden durch die Räumlichkeiten und das Außengelände des Bauhofs geführt. Zum Abschluss gab es leckere Muffins im Rathaussaal, wo unter den "Ratsherren und -frauen" ein friedvolles Miteinander herrschte... vielleicht eine Anregung für den nächsten Stadtrat! Herzlichen Dank an die freundlichen Mitarbeiter der Stadt Eupen!


Fair-Play im Sport wie im Alltag

 

Zum Abschluss des Schuljahres stand im Rahmen des Projekts GAME eine Einführung in das Rugby-Spiel auf dem Programm.

Was einem unwissenden Beobachter manchmal als wilder Kampf um ein Leder-Ei mit heftigem Gerangel und Menschenknäueln erscheint, ist in Wirklichkeit ein hochgradig von Disziplin, Taktik und strengen Regeln geprägter Sport. Ein britisches Sprichwort sagt: „Fußball ist eine von Raufbolden gespielte Gentleman-Sportart, Rugby ist eine von Gentleman gespielte Raufbold-Sportart."

Beim Rugby-Atelier konnten die Kinder und Jugendlichen des Ephata und des Bergviertels zunächst einmal ein "Ballgefühl" für das Rugby-Ei entwickeln und verschiedene Wurftechniken erlernen. Anschließend wurden Spielregeln und Spieltaktik erklärt. Wichtigstes Prinzip: Fairplay und Respekt vor dem Gegner. Keine regelwidrigen Bodychecks, kein Würgegriff oberhalb der Schulter, kein Beinstellen oder Grätschen. Vielmehr waren Köpfchen und Teamgeist gefragt, denn beim Rugby geht es darum durch geschicktes Passspiel (dabei darf immer nur zur Seite oder nach Hinten gepasst werden), abblocken und freilaufen den Ball in den eigenen Reihen zu halten und über die gegnerische Torlinie zu transportieren.

Zum Abschluss gab es dann Hochspannung beim Spiel mit fünf Bällen gleichzeitig, bei dem es darum ging möglichst viele Bälle in das Lager des Gegners zu transportieren. Auf den Geschmack gekommen? Dann bietet sich der Rugbyclub Eupen-Kelmis an, der auch über eine Jugendabteilung verfügt und der freundlicherweise auch das Rugby-Atelier im AZ Ephata betreut hat.

 


„Griaß eich“ beim Österreich-Atelier!

Im Zuge des Tages der offenen Tür der Aufgabenschule Ephata gab es neben einer bunten Auswahl an Animationen und Aktivitäten auch ein österreichisches Atelier. Den Grundstein zu solchem legten die Kinder der Aufgabenschule, die seit Anfang des Schuljahres sehr interessiert an meiner Herkunft und noch mehr verwundert von meinem Dialekt waren.

 

Die Besucher des Frühlingsfests konnten an dem mit rot-weiß-roten Fähnchen geschmückten Stand ihr Wissen rund um mein Heimatland erweitern und vertiefen. Eine Aufgabe bestand darin, beim Österreich-Puzzle die Bundesländer so zusammenzufügen, dass Österreich entsteht. Beim Memory mussten zu österreichischen Dialektausdrücken die hochdeutschen Äquivalente gefunden werden. Einige Wörter sind wohl beim letzten Schiurlaub hängengeblieben, dennoch war es mehr ein Ratespiel. Die „Gitschen“ (Mädchen) und die „Habara“ (Jungen) waren doch sehr verwundert, dass „Palatschinken“ kein Fleischgericht ist, sondern Crêpes!

 

Im Zuge des Europäischen Freiwilligendiensts soll der Freiwillige nicht nur einen Einblick in die Kultur des Gastlandes bekommen, sondern auch die Heimat in der Ferne repräsentieren. In diesem Sinne: „Donkschen“ für den Besuch in „pfiat eich“!

Ein Rückblick auf die vergangenen 10 Monate meines europäischen Freiwilligendienstes in der Aufgabenschule Ephata in Eupen

„Wer nie weggegangen ist, versteht die Heimkehrenden nicht.“

 

Der Beginn meines EFDs war wie ein Sprung ins kalte Wasser. Neues Land, neue Kultur, neue Leute, neue Arbeit. Doch der Einstieg ins ostbelgische Leben wurde mir sehr erleichtert, indem ich herzlich in der Aufgabenschule Ephata willkommen geheißen wurde.

Die Schulzeiten verbrachte ich in der Aufgabenschule, wo ich nicht nur den Büro-Alltag kennenlernen und meine Organisationsfähigkeiten unter Beweis stellen durfte, sondern auch in der Aufgabenbetreuung. Was am Anfang noch Neuland für mich war, wurde bald vertrautes Gebiet. Nach kurzer Zeit schloss ich die Kinder ins Herz und lebte bei Prüfungen, Tests und schulischen Herausforderungen mit. Abwechslung zum Arbeitsalltag brachten die beinahe wöchentlich stattfindenden Animationen und Ateliers. Sei es nun das Obstsalat-Atelier, Zumba, der Besuch des Nikolaus oder die Karnevalsfeier.

Ziel des EFDs ist es außerdem die Kultur, die Umgebung und neue Freunde kennenzulernen. Das habe ich zweifelsohne gemacht. Besondere Highlights waren der Besuch der Königsfamilie in Eupen oder das Treffen mit dem Ministerpräsidenten der DG.

Belgiens Position im Herzen Europas kommt meiner Reiseleidenschaft nur zugute. Kaum ein Wochenende war ich nicht auf Entdeckungstour, keine Ferien tatenlos. So habe ich in diesem Jahr sowohl Dublin, London und Amsterdam bereist, als auch Belgien kennen gelernt. Die Vernetzung aller Freiwilligen innerhalb Belgiens brachte mir Freunde aus ganz Europa und die Möglichkeit gemeinsame Unternehmungen zu starten. Eine italienisch-marokkanische Geburtstagsfeier in Ostende, Sleep over in Gent, Halloween in Brüssel und der Besuch der Oper „Die Zauberflöte“ in Antwerpen und der Tag der offenen Tür der EU-Institutionen sind nur wenige Beispiele dafür.

Nach 10 Monaten voller bereichernden Erfahrungen, unvergesslichen Augenblicken, persönlichen Höhen und Tiefen, Momenten zwischen Heimweh und Abenteuerlust bin ich nun an dem Punkt angelangt, an dem es mir schwer fällt, meine ostbelgisches Leben und all die liebgewonnen Wegbegleiter wieder zu verlassen.

Bekanntlich soll man gehen, wenn es am schönsten ist, aber schon Paulchen Panther wusste: Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!

„Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, aus der wir stammen, und die Heimat nach der wir wandern.“


Bunte Facetten beim Tag der offenen Tür

 

Am Mittwoch, dem 10. Mai 2017 feierte die Aufgabenschule Ephata bei herrlichem Frühsommerwetter ihren diesjährigen Tag der offenen Tür.

 

Die verschiedenen Projekte und Angebote der Aufgabenschule und des Sozialen Treffpunkts Ephata wurden nicht nur im Rahmen der Ausstellung 'Perspektiven' vorgestellt, es gab auch zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen: vom gesunden Kochatelier, kreativer Floristik und Holzarbeiten für das Projekt Müllfriedhof, über Spiel- und Sportanimationen bis hin zu Riesenseifenblasen und Tanzanimation reichte das Programm. Schminkatelier und Infostände vervollständigten die Angebotspalette. Der Tag klang mit dem traditionellen Internationalen Abendessen aus, zu dem die Familien der Aufgabenschüler viele Spezialitäten aus ihren Heimatländern beigetragen hatten.


Projekt GAME

Im Schuljahr 2016-2017 liegt einer der Schwerpunkte der Aufgabenschule Ephata bei den Themen gesunde Ernährung und Bewegung; hier das Sport-Programm:

 

01. Februar Schwimmen

15. Februar Zumba

08. März Fussball

22. März Klettern I

19. April Tanzatelier (PEDD)

26. April Tanzatelier (PEDD)

03. Mai Selbstverteidigung

10. Mai PEDD

17. Mai Tennis

07. Juni Klettern II

21. Juni Rugby

28. Juni Trimm-Dich-Pfad

Was bisher geschah...

Im Rahmen des Projektes „Game“ (Gesunde Ernährung, Aufklärung, Mobilität und Eltern) in Zusammenarbeit mit Anne Brüll und anderen Sportlern aus Eupen, findet fast jeden Mittwoch eine Sportaktivität statt. Ob Klettern, Fußball oder Zumba, von allem und für jeden ist etwas dabei.

Am Mittwoch, dem 1. Februar waren die Kinder des Animationszentrums Ephata schwimmen. Tauchen, um die Wette schwimmen oder Schwimmbretter in der Luft fangen, es wurde alles von Groß und Klein ausprobiert. Das freie Spielen zum Ende hin fand bei allen Kindern großen Anklang, denn auch hier konnten die Kinder ihre Kreativität erneut unter Beweis stellen.

Nach einer Woche Pause, und somit genügend Erholungszeit vom Schwimmen, ging es für die Kinder des Animationszentrums Ephata am 15. Februar in die Unterstädter Sporthalle. Dort hat uns Jessica Beckers in Empfang genommen und uns ordentlich auf Trab gehalten. Motiviert und energisch tanzten die Kinder Zumba. Auch der einzige Hahn im Korb schlug sich wacker. Nach einer Stunde tanzen und eventuellem mitsingen, machten wir uns auf den Rückweg. Schön war’s!

KLETTERANIMATION
Am Mittwoch, den 22. März 2017, hat die Aufgabenschule Ephata im Rahmen des Projekts G.A.M.E. eine Kletteranimation gestartet. Als die Kinder fertig mit umziehen waren, wurden zuerst Sicherheitserklärungen gegeben, damit sich keiner verletzt. Danach wurde geklettert. Die Kinder haben während der Animation paarweise gearbeitet. Während ein Kind kletterte, sicherte ein anderes seinen kletternden Partner. Am Ende wurde ein Wettbewerb veranstaltet bei dem es um Schnelligkeit und Kraft ging. Die Kinder mussten zur Kletterwand laufen und während fünf Sekunden an der Kletterwand hängen.
Die Kinder waren sehr zufrieden und hatten viel Spaß! 

Tanzen mit Danielle

Bei unserer letzten Mittwochsanimation, am 26. Mai, hieß es für die Kinder: Schwingt das Tanzbein! Danielle, Betreuerin in der Aufgabenschule und passionierte Tänzerin, übte zwei Stunden lang mit den kleinen Tänzerinnen und Tänzern rhythmische Schrittkombinationen. Doch nicht nur die französischen Klänge gaben den Takt vor, sondern auch einige Perkussionsinstrumente, die von den Kindern selbst gespielt wurden. Die Tanzproben werden am Frühlingsfest und Tag der offenen Tür (10. Mai) weitergeführt, im Anschluss gibt’s eine Aufführung für alle Familien und Freunde der Aufgabenschule.

Start des Projekts 'Pedalo'

 

Am Samstag 13. Mai ist das Projekt 'Pedalo' gestartet. Zur Steigerung der Mobilität der Schülerinnen und Schüler der Aufgabenschule und zur Förderung der Bewegung wurden 10 Fahrräder angeschafft, mit denen bis zum Ende des Schuljahres fleißig das Fahrradfahren geübt wird. Langfristiges Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen vermehrt mit dem Fahrrad zur Schule oder zur Aufgabenschule anfahren können und auch in ihrer Freizeit öfter mal auf den Drahtesel zurückgreifen und nicht immer nur von Papa oder Mama mit der Benzinkutsche überall hin gebracht werden.

Noch kann man in das Projekt einsteigen: nächstes Treffen am Samstag 20. Mai um 10.00 Uhr am Animationszentrum Ephata.


Müllfriedhof im Park Loten

Eines der diesjährigen Projekte im Haus Ephata sind die Müll-Detektive, bei denen es darum geht, die Kinder in Bezug auf die Müllproduktion und die Umweltverschmutzung durch Müll zu sensibilisieren. Hierfür arbeiten wir mit der Stadt Eupen zusammen und wir haben uns für das Projekt Müllfriedhof entschieden. Der Müllfriedhof soll im Park Loten angelegt werden und uns vor Augen halten, wie lange achtlos weggeworfener Müll braucht um zu verrotten. Dazu werden Holzkisten im Boden verankert und mit Erde gefüllt. In diese Kisten wird dann immer ein Müll-Objekt vergraben. Jede Holzkiste bekommt auch einen „Grabstein“ auf dem zu sehen ist, welches Objekt dort vergraben wurde, wie lange sein Zersetzungsprozess dauert und welche Gefahren damit verbunden sind. Beim Tag der offenen Tür am 10. Mai soll an den Kisten und Grabsteinen gebastelt werden. Herzliche Einladung zum Mitarbeiten!

Hier unten sieht man unsere "Müll-Detektive" bei der Arbeit...


Unterstützung für die Aufgabenschule

 

Im Rahmen eines kleinen Empfangs mit Scheckübergabe im Viertelhaus Cardijn hat die Aufgabenschule Ephata eine Unterstützung in Höhe von 1000 € erhalten. Es handelt sich dabei um einen Teil des Erlöses des sogenannten Charity-Walk, der auf Initiative der Ahmadiyya Gemeinde im September in Eupen veranstaltet wurde. Rund 120 Teilnehmer aus 20 verschiedenen Nationen waren seinerzeit gemeinsam unterwegs für den guten Zweck. Mehr Infos im Artikel hier...


Kürbisse und Spinnen

 

Ganz schön gruselig ging es zu beim letzten Atelier der Aufgabenschule vor den Herbstferien. Gemeinsam wurden Kürbisse ausgehöhlt, um daraus schaurig-schöne Halloween-Gesichter zu basteln, die zudem noch mit kleinen Fledermäusen und Spinnen verziert werden konnten. Doch auch das Kürbisfleisch wurde verwertet: eine leckere Kürbissuppe wurde in der Küche des Animationszentrums gekocht und gleich probiert. Der Rest wanderte in Dosen verpackt mit nach Hause in kommt in diesen Tagen wohl bei zahlreichen Familien der Aufgabenschule auf den Tisch.

Woher kommt Halloween?

Das Fest hat seinen Ursprung in dem alten keltischen Brauch „Samhain“.  „Samhain“ war ein Totenfest und wurde zum keltischen Jahreswechsel gefeiert, dem 1. November. Das keltische Jahr bestand nur aus Sommer und Winter. Im Sommer wurde gesät, was im Winter geerntet wurde. Der Zusammenhang zwischen „Samhain“ und „Halloween“ soll dadurch entstanden sein, dass Papst Gregor IV im Jahre 835 in Rom entschied, das Fest „Allerheiligen“ auf den 1. November zu verlegen. Daher fielen auf den britischen Inseln eine keltische und ein christliche Feier zusammen auf einen Tag. Beide Feste dienten dem Totengedenken, auch wenn sie völlig unterschiedliche Hintergründe und Rituale hatten. Zum „Samhain-Fest“ gehörten Feuer, Gaben für die toten Ahnen und abschreckende Masken gegen böse Geister. Die Menschen glaubten, dass die Toten in dieser Nacht zurückkehren würden. Davor hatten sie Angst. Für die Christen hingegen ist das Jenseits die unsichtbare Welt Gottes. An Allerheiligen gedenken sie den Märtyrern und Heiliggesprochenen. Vermutlich liegen die Wurzeln von Halloween in beiden Festen. Der Abend vor Allerheiligen heißt im Englischen „all hallows evening“, auch „all hallows eve“ genannt. Verkürzt wurde irgendwann einmal daraus Halloween. In Irland entwickelte sich über die Jahrtausende die heutige Form von Halloween und das, obwohl die Iren ein sehr christliches und gläubiges Volk sind. Mit irischen Einwanderern kam Halloween im 19. Jahrhundert nach Amerika. Dort hat es keine religiöse Bedeutung und auch bei uns hat Halloween nichts mit Götterverehrung oder Totenkult zu tun.

 

Und warum Kürbisse?

Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O'Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.



Buntstiftaktion zugunsten der Aufgabenschule Ephata

 

An den beiden Sonntagen 10. + 17. September werden am Ausgang aller Gottesdienste im Pfarrverband Eupen-Kettenis Buntstifte zum Kauf angeboten, zugunsten der Aufgabenschule im Haus Ephata. Rund 40 Freiwillige betreuen dort 140 Primar- und Sekundarschüler. Die Buntstifte können auch direkt beim Animationszentrum Ephata erworben werden: Bergkapellstraße 46, 4700 Eupen, Tel. 087/56.15.10, ephata@skynet.be. Preis : 1 Bleistift für 1 €, 1 Paket mit 6 Buntstiften für 3 €, 2 Pakete für 5 €. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 


Frühling der Aufgabenschule 2016

 

Am 11. Mai fand das Frühlingsfest der Aufgabenschule im Animationszentrum Ephata unter schönsten Wetterbedingungen statt. Schon vor dem eigentlichen Beginn um 14.00 Uhr kamen einige aufgeregte Kinder an - höchstwahrscheinlich angezogen von den herrlich riechenden Crêpes, welche unser Sous-chef Henri den ganzen Tag anbot - und konnten den Programmstart kaum erwarten. Sofort begann das Kinderschminken, gefolgt vom Indischen Tanzatelier, buntes und kreatives Basteln, ein floristisches Atelier und schlussendlich noch das gemeinsame Zubereiten einer Suppe für das Abendessen.

Das Highlight der Kinder war das geplante Fußballturnier, worauf die Kinder sich schon Wochen zuvor gefreut haben. Das Asylbewerberheim Belle-Vue ist mit 15 Jungs gekommen, und auch aus dem Bergviertel hatte sich eine Mannschaft formiert und gemeinsam mit den Kickern der Aufgabenschule haben sie um die Wette gezockt. Auch der frischgebackene Erstligist KAS Eupen war mit seinem kompletten Kader der ersten Mannschaft und dem Maskottchen Eupi anwesend. Die Kinder hatten die Chance gemeinsam mit den professionellen Spielern zu spielen, Autogrammkarten zu sammeln und wertvolle Fotos zu schießen. Bevor bei strahlendem Sonnenschein ein großes Barbecue mit Spezialitäten aus den verschiedenen Heimatländern der Aufgabenschulkinder auf alle wartete, wurde das diesjährige Projekt der Kinder und Betreuer der Aufgabenschule präsentiert. Es handelte sich hierbei um ein selbst gedrehtes Video zum dem Thema “Wir wünschen Euch...”, wo die Kinder und Betreuern ihren Familien und Freunden in einer wundervollen Art und Weise ihre Wünsche äußern konnten. Das Publikum war restlos begeistert!

Es war ein erfolgreicher und gelungener Tag für Groß und Klein!


Frühling der Aufgabenschule 2015


Helfer gesucht
Da einige freiwillige Mitarbeiter aus beruflichen, familiären oder Studien-Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen, sucht die Aufgabenschule nach neuen Ehrenamtlichen, die bereit sind, ab sofort Kinder im Grundschulalter einmal oder mehrmals in der Woche während 1-2 Stunden bei den Hausaufgaben zu begleiten. Interessenten melden sich bitte bei der Koordinatorin der Aufgabenschule, Laura Neuenhausen, Tel. 087/56.15.11, laura.neuenhausen@zfp.be

Wer möchte, kann die Aufgabenschule auch finanziell unterstützen, da die Funktionskosten ausschließlich über Spenden getragen werden müssen : Animationszentrum Ephata, Bergkapellstraße 46, 4700 Eupen, IBAN : BE25 7311 1617 7982   -   BIC : KREDBEBB


Die Aufgabenschule ist ein Dienst des AZ Ephata in Kooperation mit dem dem Kompetenzzentrum im Zentrum für Förderpädagogik der DG und empfängt Kinder, die Schwierigkeiten im schulischen Lernprozess aufweisen und in ihrem familiären Umfeld nicht die notwendige Unterstützung beim Verrichten der Aufgaben und Schularbeiten sowie beim Erlernen der verschiedenen Unterrichtsstoffe erhalten. Unterschiedliche Gründe erklären diese familiäre Wirklichkeit: unzureichende Kenntnis der Landessprachen, unterschiedliche kulturelle Herangehensweise, Beziehungsprobleme, der Mangel an geeignetem Raum zum Lernen, körperliche Behinderung der Eltern,....

 

 

Die Arbeit der AS verfolgt folgende pädagogischen Ziele:

  • Schulischer Erfolg...
    Eine schulische Hilfe anbieten und die schulische Autonomie der Kinder fördern.
  • Erlernen der Landessprachen: Deutsch und Französisch...
    Die Beherrschung der beiden Landessprachen ist ein wichtiger Schlüssel zum schulischen Erfolg sowie für die Integration in die lokale Gemeinschaft.
  • Integration in die Gesellschaft und in die (inter)kulturelle lokale Gemeinschaft...
    Soziale Beziehungen zwischen den Familien und mit den Freiwilligen knüpfen, die Kinder, Jugendlichen und Eltern ermutigen, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

Die Aufgabenschule bietet verschiedene Aktivitäten an:

  • Hausaufgabenbetreuung und schulische Begleitung
  • Nachhilfe
  • Animationen
  • Spiele (Lernspiele, Gesellschaftsspiele, gruppendynamische Spiele,…)
  • Gesellige Momente mit den Freiwilligen und mit den Familien

Die AUFGABENSCHULE im Animationszentrum Ephata ist übrigens immer auf der Suche nach engagierten Freiwilligen (Lehrer, Studenten, Pensionierte,…).

Geöffnet ist die Aufgabenschule Mo, Di, Do, Fr von 15.30 bis 19.00 Uhr sowie Mi von 13.00 bis 19.00 Uhr.

 

Aufgabenschule im AZ Ephata
Bergkapellstrasse 46
B-4700 Eupen
Tel.: 087 561 511
Koordination AS: Laura Neuenhausen
E-Mail: laura.neuenhausen@zfp.be

 

Unsere Partnerorganisation beim Projekt Aufgabenschule Ephata :