Geschichte(n) aus dem Bergviertel

151. Straßennamen

In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden auf dem Gebiet der Gemeinde Eupen zahlreiche neue Straßennamen eingeführt. Einige davon betrafen auch das Bergviertel: Limburger Weg, Ettersten, Panorama, Habsburger Weg, Maria-Theresia-Straße, Brabantstraße, Burgundstraße, Mettelenfeld, Lothringer Weg und Am Waisenbüschchen tauchten erstmals auf dem Eupener Stadtplan auf...

weitere Geschichte(n) aus dem Bergviertel finden sie im Archiv...


Termine

So. 20.10.  18.00 Uhr  Konzert Cantabile + Quattro Lamiere in der Bergkapelle

Di. 22.10.  20.00 Uhr  Vortragsabend zum Vater Unser in der Bergkapelle

Mi. 23.10.  19.00 Uhr  Musikalische Meditation in der Bergkapelle

Di. 29.10.  19.00 Uhr  Viertelkomitee + Kapellenkomitee im AZ Ephata


Gemeinsam unseren Garten gestalten

- N-Power im Park Loten

 

Am Montag 26. September fand im Animationszentrum Ephata der zweite Nachbarschafts-Workshop zur Gestaltung des Parks Loten im Rahmen des Neighbourhood-Power Projekts statt.

Nach einem geschichtlichen Rückblick zur Herkunft des Begriffs "Loten" (siehe dazu auch hier...) und zur Entwicklung des Parks und seines Umfeldes durften die Anwohner in vier Arbeitsgruppen den Park unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten und konkrete Ideen und Vorschläge für seine Gestaltung ausdenken bzw. weiterentwickeln. "Natur und Entspannung", "Spiel und Sport", "Kinder" sowie "der Park als Begegnungs- und Veranstaltungsort für die Anwohner" waren die verschiedenen Überschriften zu denen die verschiedenen Gruppen ihre Vorstellungen und Wünsche, aber auch Ängste und Einschränkungen formulieren durften. Mehr kommunikationsfördernde Sitzgelegenheiten und überdachte Orte, die Aufwertung des Kinderspielplatzes bzw. neue Angebote für Kinder der verschiedenen Altersgruppen (Kletterturm, Sinnesgarten, Spielhang), eine Vergrößerung des Basketballplatzes und die Möglichkeit zum Fussballspielen, aber auch Rückzugsorte, Gedenkstätten, eine Yoga-Zone oder einfach Aussichtspunkte, um den Blick auf die Oberstadt und die Nikolauskirche zu genießen... dies und noch viel mehr wurde von den Anwohner vorgeschlagen. Nun müssen die Planer die Machbarkeit und die Kosten der Projekte ermessen, bevor es im Oktober dann zur Vorstellung und Abstimmung der möglichen Umsetzungen kommen soll.


Sagen wir Sonntag...

fand am 11. August im Park Loten hinter dem AZ Ephata statt. Bei wechselhaftem aber durchgehend trockenen Wetter gab es  gepflegte Kaltgetränke, z.B. den Ingwer-Shot zum Probieren, dazu gute, chillige Musik zum Entspannen oder auch Tanzen und viele gute Begegnungen. Von 14.00 bis 17.00 Uhr bot ein Workshop von Ecolo Ostbelgien Coole Snacks für Familienfeste, Kindergeburtstage oder einfach das Pausenbrot an. Internationale DJs aus Aachen, Köln, Trier, Luxemburg und  DJ Raph, Musiker, Producer und DJ aus Nairobi, Kenya, sorgten für ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Als am frühen Abend die Wolkendecke aufriss konnte man auf der einen Seite des Parks die Sonne untergehen und auf der anderen Seite den Mond aufgehen sehen...


Ein neues Viertel im Eupener Bergviertel

 

Im Eupener Bergviertel wird in den kommenden Jahren ein neues Wohnviertel entstehen. Die Unternehmen „Pierre & Nature“ und Convents planen am Standort der ehemaligen französischsprachigen Schule 58 Wohneinheiten, die sich auf drei Gebäude verteilen werden. Die öffentliche Untersuchung ist mittlerweile abgeschlossen. Spätestens im Frühjahr 2020 sollen auf dem Gelände zwischen der Bergkapellstraße und dem Park Loten Bagger rollen. Die Fertigstellung der ersten Appartements ist zwei Jahre später vorgesehen.

Zusammen mit dem Bauunternehmen Convents und dem Lütticher Architekturbüro Altiplan widmet sich „Pierre & Nature“ seit einigen Jahren diesem Projekt. „Aufgrund der längeren Vorlaufzeit ist dieses nun völlig ausgereift“, freut sich Brice Rodheudt von „Pierre et Nature“ über die Pläne, die er nun vorstellen kann. 2014 hatte die Stadt Eupen einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die Idee der „Berggärten“ die Jury zu überzeugen wusste.

In den vergangenen Jahren wurde das Konzept unter Einbeziehung des Viertelkomitees des Bergviertels verfeinert, sodass es nun auf die Zielgerade einbiegt. „Sehr positiv für uns war, dass nahezu alle Anwohner das Projekt begrüßt haben. Der Austausch mit ihnen war zu jedem Zeitpunkt konstruktiv“, sagt der Immobilienentwickler.

Den Bürgern waren die Ideen vor zwei Jahren präsentiert worden. Dem Vernehmen nach beschäftigten sich die wenigen Einsprüche, die nun im Rahmen der Prozedur eingingen, nicht mit den Bauten an sich, sondern mit der Umfeldgestaltung im öffentlichen Bereich. Bei der jüngsten Immobilienmesse Ostbelgien (IMO) des GrenzEcho im Alten Schlachthof war die erste Phase des Projekts angeboten worden. „Kaufwillige können bereits ihr Interesse bekunden, der Kauf wird aber erst dann abgewickelt, wenn die Baugenehmigung vorliegt“, erläutert Rodheudt. Das sogenannte Gebäude A umfasst 23 Wohneinheiten und liegt direkt an der Bergkapellstraße. Hierfür muss neben der ehemaligen französischsprachigen Schule, die derzeit eher einer Bauruine gleicht, auch ein Haus dem Erdboden gleichgemacht werden. Die Abrissarbeiten können im bestmöglichen Fall im Herbst dieses Jahres anlaufen. Baubeginn wäre dann im Frühjahr 2020, die Übergabe der ersten Wohnungen ist dann zwei Jahre später vorgesehen. Diese haben ein, zwei oder drei Schlafzimmer und Flächen von 58 bis 140 Quadratmeter. „Diese Mixität war für uns wichtig, da somit sichergestellt ist, dass Eigentümer, die selbst dort wohnen, und Mieter sich mischen“, betont Brice Rodheudt. Im ersten Trakt haben acht Wohnungen ein Schlafzimmer, elf Einheiten sind mit zwei Schlafzimmern ausgestattet und vier Appartements sind mit drei Schlafzimmern vorgesehen.

Die Preistabelle startet bei 142.950 Euro zuzüglich der Kosten von rund 23 Prozent. „Wir gehen immer mit realistischen Preisen in den Markt, um später keine Preisnachlässe gewähren zu müssen“, so der Immobilienexperte. 74 Tiefgaragenplätze für Pkw sind vorgesehen, hinzu kommen Fahrradabstellplätze. Außerdem verfügt jede Wohnung über einen Keller. Der Eingang zu diesem unterirdischen Bereich verläuft über die Bergkapellstraße, links von der bisherigen Schulzufahrt, sowie über den Parkplatz Loten.

 

Größtes Projekt in der über 20-jährigen Firmengeschichte

Für „Pierre & Nature“ ist dieses Projekt mit 58 Wohneinheiten das größte in der über 20-jährigen Firmengeschichte. In Eupen kennt man das Unternehmen von den Projekten „Werthgärten“, „Marktgärten“, „Hertogenwaldgärten“ und „Stockemgärten“. Und auch auf dem Gebiet der Gemeinde Raeren war man bereits aktiv und wird man es erneut werden. Für die „Berggärten“ hat man mit Convents einen erfahrenen Partner mit ins Boot geholt. Als Promotor hat das Familienunternehmen in seiner 85-jährigen Geschichte bereits zahlreiche Projekte geplant und verwirklicht.

Bedarf in Eupen erkennt Brice Rodheudt nach wie vor, auch wenn mehrere Großprojekte in den Startlöchern stecken. „Ich sehe hier kaum Leerstand bei Neubauten. Bei uns sind alle Wohnungen verkauft“, zeigt sich der gebürtige Eupener von der Akzeptanz und dem wirtschaftlichen Erfolg der „Berggärten“ überzeugt. Gebaut wird in drei Etappen, die sich über einen Zeitraum von fünf Jahren erstrecken sollen. Der Beginn ist vorne an der Bergkapellstraße, sodass man nach der ersten Phase von der Straße aus nur noch einen eingeschränkten Blick auf die Baustelle hat.

Großer Trumpf ist für ihn in den Verkaufsgesprächen die Nähe zur Innenstadt, die Qualität des Baus und die Südwest-Ausrichtung. „Dank der zentralgelegenen Bergkapellstraße ermöglicht die Residenz den direkten Zugang zu allen städtischen Einrichtungen. Die Nähe zu zahlreichen Fußgängerwegen begünstigt den Langsamverkehr und die umweltschonende Mobilität. Somit können alle wichtigen Besorgungen auch zu Fuß getätigt werden“, hebt der Promotor in seiner Broschüre hervor.

Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über eine Grünfläche, auf den Etagen haben die Appartements Balkone sowie auf der obersten Ebene Dachterrassen mit einem tollen Blick dank der Hanglage. Diese Penthouse-Wohnungen gehören sicherlich zu den „Filetstücken“ und haben ihren dementsprechenden Preis. Die Wohneinheiten mit drei Schlafzimmern sind ab 229.950 Euro zuzüglich der Kosten veranschlagt.

Die Gebäude werden mit einem weißen Ziegelstein errichtet. „Dieser altert besser als Fassadenputz“ und ist in unserer Region noch unbekannt“, erklärt Rodheudt und zählt Vorzüge auf, mit denen man die Kaufinteressenten überzeugen möchte: Energiestandard A, Anschluss an eine Regenwasserzisterne für die WC-Spülung, Wärmerückgewinnung bei Be- und Entlüftung, verstärkte Wärme- und Schallisolierung usw. Hinter dem Gebäude B mit seinen 26 Wohneinheiten wird außerdem ein großer Garten entstehen.

Alle Wohnungen sind direkt von außen über Gänge zu erreichen, was helfe, Kosten und Arbeit im Unterhalt zu sparen. Auch der Aufzug verläuft außenliegend, was dessen Geräuschkulisse im Innenbereich minimalisiert. Alle Wohnungen haben eine Vorder- und eine Rückfassade. „Dadurch haben alle eine tolle Aussicht über 360 Grad“, schwärmt Rodheudt.

Vorgesehen ist auch ein öffentlicher Fußweg, der die Bergkapellstraße mit dem Park Loten verbindet. Dieser wird später der Stadt übertragen werden und das Bergviertel näher an die Innenstadt heranbringen. Die Stadt wird ihrerseits parallel hierzu die Fußwege zur Neustraße hin aufwerten.


Vom 01.07. bis 31.08. heißt es wieder Atemholen für die Seele in der Eupener Bergkapelle.

 

Dazu ein Artikel der Aachener Kirchenzeitung aus dem Jahr 2017 :


N-Power Projekt

Hilfe zur Selbsthilfe für Eupener Bergviertel

Das Eupener Bergviertel soll weiter dynamisiert werden und erhält dafür personelle Unterstützung. Für die Dauer von drei Jahren wird in der städtischen Verwaltung eine Halbtagsstelle geschaffen, die die Prozesse begleiten und damit auch vorantreiben soll.

Im Rahmen der jüngsten Stadtratssitzung wurde der Kooperationsvertrag zur Teilnahme an dem Interreg-Projekt N-Power (Neighbourhood-Empowerment) einstimmig genehmigt. Wie die Erste Schöffin Claudia Niessen (Ecolo) erläuterte, zielt das durch die Universität Lüttich geleitete Projekt auf die gemeinschaftliche Entwicklung neuer Konzepte für die Nachbarschaftspolitik mit Verwaltung, Politik und Bevölkerung und auf den Aufbau neuer Finanzierungswege für Nachbarschaftsprojekte ab. „Hier geht es beispielsweise darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen, dass finanzielle Mittel nicht nur bei der öffentlichen Hand, sondern auch durch Sponsoring oder Crowdfunding aufgetrieben werden können“, präzisierte Niessen im Gespräch mit dem GrenzEcho. Neben Eupen sind Lüttich, Seraing, Genk, Verviers, Aachen und Heerlen mit konkreten Pilotprojekten vor Ort an Bord. Für das Bergviertel ist eine Neugestaltung des Parks Loten unter Einbindung der Nachbarschaft ins Auge gefasst: „Ob dieses Projekt schlussendlich auch verwirklicht wird, werden die Diskussionen zeigen müssen“, betont die Erste Schöffin den ergebnisoffenen Ausgang.

Mit dem SUN-Projekt hat man in der Unterstadt bereits positive Erfahrungen sammeln können.

Für die Dauer von drei Jahren wird – voraussichtlich ab Sommer – eine Person halbtags in der städtischen Verwaltung den Prozess begleiten. Das Gesamtbudget der Stadt Eupen beläuft sich auf 360.000 Euro. Aber: 50 Prozent trägt der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung, 40 Prozent die Wallonische Region, sodass insgesamt „nur“ 42.000 Euro die Stadtkasse belasten.

Mit dem SUN-Projekt hat man in der Unterstadt bereits durch die entstandene Vierteldynamik positive Erfahrungen sammeln können. Dieses hat Maßstäbe für weitere Projekte dieser Art gesetzt. Die Heterogenität mit seinen 50 verschiedenen Nationen stellt im Bergviertel eine große Herausforderung dar. „Es geht bei diesem Projekt um die nachbarschaftlichen Beziehungen, aber auch darum, die Politik und die Verwaltung mit dem Bürger in einen Dialog zu bringen“, so Niessen.

2012 hatte die Bergkapelle ihr 300-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass hatte sich ein Komitee gebildet, das auch über dieses Jubiläum hinaus aktiv war. „Ehre gilt der Stadtverwaltung für die jahrelange Mitarbeit der Entwicklung des neuen N-Power-Projekts, das seit 2014 eine Menge Energie und Geduld gefordert hat, um endlich in einen Kooperationsvertrag einfließen zu können“, sagte Ecolo-Mandatar Achim Nahl vor der Abstimmung am Dienstag und zeigte sich ausgesprochen zufrieden: „Es besteht die Aussicht, durch das Projekt das Bestehende weiter zu entwickeln und auf eine breite Basis zu stellen.“ Das Bergviertelkomitee arbeite seit Jahren in Eigenregie daran, den Kontakt und den Zusammenhalt im Viertel zu fördern. Erste Initiativen waren Viertelcafés, das Sprachencafé, das Anlegen und die Pfege der öffentlichen Hochbeete, ein Filmprojekt, die Sauberhaltung des Viertels, … „Das alles in enger Verbindung mit dem Animationszentrum Ephata, dem Bergekapellenkomitee und der Kirchenfabrik und in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Bauhof“, so Nahl, der dabei auch eine Erfahrung gemacht hat: „Trotz aller Aufrufe und Kontakte verbleibt die Arbeit in den Händen einiger weniger Ehrenamtlicher. Die Erfahrung zeigt aber auch: Sobald eine außenstehende Moderation hinzukommt, nimmt die Zahl der interessierten Teilnehmer kräftig zu. Externe Moderatoren haben eine größere Anziehungskraft und ‚Autorität‘, und sie haben die Mittel, um die Anliegen der Anwohner professionell aufzuarbeiten und darzustellen.“ Kommunikation und Mobilisierung mache man nicht nebenbei. Hier müsse ein Hauptverantwortlicher am Ball bleiben, besonders, wenn in einem Viertel so viele verschiedene Nationalitäten leben, die es auf unterschiedliche Weisen zu erreichen gilt, so Nahl. (Quelle: Grenz-Echo)


Das Animationszentrum Ephata liegt im Eupener Bergviertel. Dieses Viertel ist geprägt von einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (rund 45 %) und hat (nach dem eigentlichen Stadtzentrum) den größten Prozentsatz an über 60jährigen in der Gemeinde Eupen.

Das Bergviertel umfasst traditionell Bergkapellstraße, Bergstraße (bis Loten), Brabantstraße, Burgundstraße, Edelstraße, Haasberg, Habsburgerweg, Hisselsgasse (unterstädter Seite ab Ibern), Judenstraße, Maria-Theresia-Straße, Panorama und Schorberg. Hinzu kommen noch als Einzugsgebiet des Animationszentrums Ephata Neustraße, Olengraben und Rotenberg (bis Loten).

 

Das Viertelkomitee setzt sich zusammen aus Anwohnern des Bergviertels, Vertretern des Animationszentrums Ephata sowie weiterer Organisationen und Vereine aus dem Viertel. Bei den regelmäßigen Treffen werden Aktivitäten zur Viertelgestaltung und zur Förderung des Zusammenlebens und des sozialen Zusammenhalts geplant. Auch werden alle Entscheidungen bzgl. Verkehrsführung, Bauprojekten und Maßnahmen zur Belebung des Viertels in enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Behörden besprochen.

Vierteljährlich erscheint die Bergviertelnews, die kostenlos in alle Haushalte des Viertels verteilt wird. Die neueste Ausgabe finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Für die älteren Anwohner im Viertel wird in zweimonatlichen Abständen ein Viertelcafé angeboten, bei dem es auch Informationen über die jeweils anstehenden Veranstaltungen und die Planungen im Viertel und in der Bergkapelle gibt.

An jedem zweiten Samstag im Monat findet ab 11.30 Uhr eine Viertelsäuberungsaktion statt, bei der Straßen, Grünflächen und Parks von Abfällen und Unrat befreit werden.

Einmal im Jahr wird ein Viertelfest organisiert, bei dem sich alle Anwohner einbringen, einander begegnen und in Kontakt kommen können.

Daneben gibt es ein Kapellenkomitee, welches sich um die Belange der Bergkapelle kümmert und versucht, diese als Veranstaltungs- und Begegnungsraum, aber auch als Gebets- und Gottesdienstraum zu beleben.

Projekte

Atemholen für die Seele – tägliches Angebot in der Bergkapelle

Während den Sommermonaten Juli und August lädt das Kapellenkomitee der Eupener Bergkapelle täglich zu Zeiten des Innehaltens und des Gebetes in der offenen Kapelle ein.

Die Ferienmonate sind geradezu wie geschaffen, um sich in der Alltagshektik Auszeiten zu gönnen. Zu Hause in den vertrauten vier Wänden, mit der Erinnerung an die Pflichten des Haushalts, von Beruf oder Familie, fällt dies oft schwer. Die Eupener Bergkapelle lädt deshalb vom 1. Juli bis zum 31. August dreimal täglich zu einigen Augenblicken der Ruhe, der Meditation und des Gebetes ein. Jeweils um 12.00, um 17.00 und um 19.00 Uhr gibt es die Gelegenheit, alleine oder gemeinsam mit anderen zu beten, meditativer Musik zu lauschen, besinnliche Texte zu lesen, am Maria-Hilf-Altar eine Kerze zu entzünden oder ein Gebetsanliegen schriftlich zu formulieren.

Begegnungsraum + Sprachencafé mit Kinderbetreuung im Rahmen des Projekts 'Hallo Nachbar'

Im September 2016 wurde das Projekt Hallo Nachbar gestartet. In unserem Viertel wohnen seit Jahren viele Zuwanderer. Ein gutes Miteinander ist nur über die Sprache möglich. Seit Ende Januar 2017 steht im AZ Ephata ein Begegnungsraum zur Verfügung, in dem montags und freitags ab 16.00 Uhr alteingesessene Eupener und Zugezogene zusammenkommen können, um miteinander zu sprechen, um einander besser kennen zu lernen und für manche die Sprachkenntnisse zu verbessern; aber vielleicht entstehen daraus auch gemeinsame Interessen, wie Stricken oder Schach spielen, ein interkulturelles Kochatelier oder ein kleiner Sprachkurs ‚Deutsch als Zweitsprache‘… Damit auch Mütter mit Kleinkindern teilnehmen können, gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung.

Festschrift:

Anlässlich des 300jährigen Bestehens der Bergkapelle wurde unter Federführung von Dr. Alfred Minke die Festschrift "Die Kapelle St. Johannes der Täufer auf dem Berge in Eupen" gestaltet und veröffentlicht.

Auf 60 Seiten mit 17 Abbildungen wird über Bau und Entwicklung der Bergkapelle berichtet, bei einem Gang um und durch die Kapelle schweift der Blick auf die stummen Zeugen der Geschichte und bringt diese zum Reden, bis hin zu den Zukunftsträumen der heutigen Generation. Der Autor vergisst aber auch die Menschen und ihr Wirken in der Kapelle und im Bergviertel nicht, und listet Seelsorger, Küster und Organisten auf. Schließlich bietet die Schrift ein interessantes Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein wertvolles Glossar.

Die Festschrift kann zum Preis von 10,- € im Animationszentrum Ephata erworben werden. Der Gesamterlös aus dem Verkauf kommt dem Unterhalt der Kapelle zugute.

Hochbeete:

In Zusammenarbeit mit Viertelkomitee, Animationszentrum Ephata, Patro Mädchen St. Raphael, der Stadt Eupen und dem Sozialbetrieb Work & Job wurden 2015 drei Hochbeete an der Bergkapellstraße angelegt, die von den Kindern und Jugendlichen der Patro, der Aufgabenschule und des Ferienspaß sowie von den Anwohnern bepflanzt, gepflegt und unterhalten wurden. Zier- und Nutzpflanzen, Gemüse und Blumen verschönern seitdem das Viertel und sorgen für Zusammenarbeit und Begegnung zwischen unterschiedlichen Generationen und Kulturen.

Mosaik-Bank + Tipis:

Im Rahmen des Projekts APE (Aktiv Partizipieren in der Euregio) wurden für das Bergviertel verschiedene Sitz- und Begegnungsmöglichkeiten geschaffen: eine Mosaik-Bank lädt im Park Loten zum Verweilen ein und gewährt einen Rundblick über die Eupener Oberstadt bis hin zur St. Nikolaus Pfarrkirche. Daneben wurden zwei Tipis geschaffen, die am Streetballplatz im Park sowie auf der Grünfläche im Angesicht der Bergkapelle einen Ruheort bieten, der immer wieder auch von kleinen Gruppen als trockener Sitzuntergrund genutzt wird.

Street-Workout:

In den 70er Jahren kamen auch hierzulande die sogenannten Trimm-dich-Pfade in Mode – Anno 2018 spricht man lieber von Bewegungsparcours oder auf Neudeutsch Street-Workout-Park. Während man früher beim Anlegen solcher Module auf Ruhe und Beschaulichkeit in Waldnähe setzte, ist heutzutage ein gute Erreichbarkeit zu Fuß, also innerhalb der Stadt, gefragt. Im Park Loten wurde eine Anlage mit 6 Geräten geschaffen, die von allen Altersstufen und Fitnesstypen genutzt werden kann. Anschauliche Tafeln erklären die einzelnen Geräte und möglichen Übungen, je nach Leistungsniveau.

Viertelgarten:

Du hast keinen eigenen Garten, aber Lust, eigenes Gemüse anzubauen und dich mit anderen beim Gärtnern auszutauschen? Dann besteht noch die Chance eine der beiden freien Parzellen des Viertelgarten zu pachten (Kosten: 30 € pro Jahr). Kontakt : 087/59.58.19.

Für max. 16 Gartenfreunde wurde im Park Loten ein Areal geschaffen, auf dem Kartoffel, Gemüse, Kräuter und auch Blumen angepflanzt werden können. Die Stadt Eupen stellt Wasser und Gartenwerkzeuge zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.

Viertelkompost:

Das Projekt „Viertelkompost“ richtet sich an Anwohner, die selbst keinen Kompost in ihrem Garten haben, aber trotzdem ihre Küchenabfälle kompostieren möchten. Dadurch können sie Geld bei der Entsorgung von Restmüll sparen und das Gesamtgewicht ihrer Müllsäcke um rund 30 Prozent reduzieren. Dieses Viertelprojekt basiert auf der Einbindung der Anwohner, die den fertigen Kompost auch nutzen dürfen. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten aus dem Viertel sind eingeladen, sich zur Teilnahme einzuschreiben. Infos: bei BISA unter der Nummer 087/76 58 50...

 

Viertelcafé:

 Die Anregung zu dieser Initiative kam beim Viertelfest im Rahmen der 300-Jahrfeiern der Kapelle; vielfach äußerten vor allem alteingesessene Anwohner den Wunsch, sich regelmäßig in geselliger Runde zu treffen. Das Viertelkomitee griff diese Anfrage auf und versucht nun in Zusammenarbeit mit dem Animationszentrum Ephata in regelmäßigen Abständen einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, mit Geschichten und Anekdoten aus dem Eupener Bergviertel zu organisieren. Bei diesen Treffen gibt es auch Informationen über die jeweils anstehenden Veranstaltungen und die Planungen im Viertel und in der Bergkapelle.

Termine im Jahreslauf : Mittwoch vor Karneval, Mittwoch nach Ostern, Dreifaltigkeitsfest (Frühstück), letzter Mittwoch im August, Mittwoch vor den Allerheiligenferien, 2. Advent (Frühstück)


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