Neuer Fair-Teiler ab dem 24. April

Im letzten Jahr gab es bereits einen Fairteiler im Bergviertel: im Park Loten stand neben dem Viertelgarten ein altes Fahrrad mit einer abdeckbaren Plastikkiste auf dem Gepäckständer. Manche haben sich wohl gefragt, was es damit auf sich hat?

Ein Fairteiler ist ein Ort, an dem Lebensmittelspenden abgelegt oder abgeholt werden können, von jedem. Das Ziel des sogenannten Foodsharing ist, etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Fairteiler sind einfach dazu da, dass Menschen leichter Lebensmittel untereinander teilen können, sie verschenken können.

"Foodsharing Ostbelgien" ist eine Gruppe, der auf Facebook mitlerweile mehr als 1750 Personen folgen.

 

Mehrere Informationsangebote

Ab dem 24. April wird es auch einen Fairteiler im Animationszentrum Ephata geben, dieser sogar mit Kühlschrank für Lebensmittel, die gekühlt werden müssen. Aufgestellt wird er gleich neben der Give-Box, die bereits von vielen Anwohnern und Besuchern des Zentrums genutzt wird.

 

Am 24. April selbst gibt es um 19.00 Uhr eine ca. halbstündige Vorstellung des Fairteilersystems und allgemeine Informationen zur Lebensmittelverschwendung von Foodsharing Ostbelgien.


Meet and eat IV

 

Um die spontane Gastfreundlichkeit vieler Kulturen auch bei uns wieder aufleben zu lassen, starten wir Meet & Eat in der vierten Auflage – eine Aktion, bei der sich Ostbelgier und Zugezogene zum gemeinsamen Essen nach Hause einladen. Als Familie, unter Freunden oder alleine kannst du Gast oder Gastgeber sein. Das Essen kann mittags oder abends stattfinden.

 

Die Aktion läuft vom 6. März bis zum 6. Mai. Anmeldungen sind ab sofort möglich, das Anmeldeformular findet ihr hier in deutsch-französisch,

deutsch-englisch, deutsch-russisch, deutsch-arabisch zum Download.


HeimArt geht weiter!

Mit zwei Workshops im Animationszentrum Ephata und in der Eupener Unterstadt ist das Projekt HEIMArT gestartet. Während es beim ersten Workshop um den Begriff "Heimat" und eine Ideensammlung ging, die zu vier Dimensionen des Heimatbegriffs - Zeit, Ort, soziale und kulturelle Gegebenheiten - gestaltet wurde, stand beim zweiten Workshop das Eintauchen in die Heimatgeschichte am Beispiel der Eupener Unterstadt auf dem Programm. Josef Weber vom Eupener Geschichts- und Museumsverein wusste die Teilnehmer anschaulich und lebendig in die wichtigsten Aspekte der Stadtteilentwicklung einzuführen und gab auch den alteingesessenen Eupenern zahlreiche neue Informationen zur Geschichte ihrer Heimat.

Das Projekt Heimat geht nun in die Vorbereitungsphase bei teilnehmenden Künstlern und Gruppen. Mitte Mai wird es einen dritten Workshop zum Ideenaustausch und gemeinsamen Planen der Abschlussveranstaltung geben, in deren Rahmen am Samstag, 15. Juni ab 10.00 Uhr die Kunstwerke entstehen sollen. Der Tag soll eine Mischung aus künstlerischem Gestalten, Happening, Familienfeier, Begegnungsfest und öffentlicher Vernissage werden, zu der jedermann und -frau eingeladen ist.

Dabeisein lohnt sich, denn unmittelbar nach diesem Tag werden die aus Naturmaterialien geschaffenen Kunstwerke der Natur überlassen und mit ihr wieder eine Symbiose eingehen...

Hintergrund

Mit dem Begriff „Heimat“ verbindet wohl jeder Mensch etwas sehr Persönliches. Das Kunstprojekt HEIMArT möchte zur Auseinandersetzung einladen, mit dem was mich mit meiner Heimat verbindet und ich in meinem tiefsten Inneren wie ein „Schatz“ behüte, die Hiesigen sowie die neu Hinzugezogenen. Die Einen aus Angst etwas zu verlieren, die Anderen aus Angst ihre Heimat ganz zu verlassen oder sogar zu verraten. Verschiedene Partner haben sich bereits in der Planung des Projekts zusammengeschlossen: die Sozialen Treffpunkte Animationszentrum Ephata und Viertelhaus Cardijn, sowie die Viertelinitiativen Bergviertel und „Die Unterstadt – ein starkes Viertel“.

 

Als Methode soll mit den Mitteln der LandArt-Kunstrichtung gearbeitet werden. Aus Naturmaterialien werden in der Natur Kunstwerke geschaffen, die sich selbst überlassen bleiben. Die kreative Arbeit findet in der Natur statt und verwendet fast ausschließlich natürliche Werkstoff. Als Ort wurde der Zusammenfluss von Hill und Weser in der Eupener Unterstadt gewählt. Projektautorin Petra Michel-Neumann meint dazu: „Dieser Ort könnte so ein Ort unser aller gemeinsamen Heimat werden, den wir gemeinsam schützen und respektieren würden. Dadurch, dass sich für die Ureupener dieser Ort neu darstellt, ist das die Gelegenheit sich ihn mit den Neueupenern gemeinsam neu anzueignen. Wenn dort gemeinsam etwas mit all unseren „Schätzen“ etwas gestalten, entsteht dort etwas ganz Neues, noch nie Dagewesenes. So wie die Weser durch die Hill nicht mehr „nur“ die Weser ist. Auch die große Kreuzung (Monschau, Malmedy , Verviers, Aachen) ist ein starkes Symbol und bekräftigt die Wahl dieses Ortes.“

 

So möchte auch das Kunstprojekt den Zusammenhalt der Menschen fördern, die in Eupen geboren sind sowie diejenigen, die hier einen neuen Anfang suchen und helfen so (s)eine  Heimat neu zu entdecken. Auch kann das Projekt ein konkreter Ansatz werden zur Gestaltung des Platzes. Angesprochen sind Einzelteilnehmer und Gruppen aller Altersstufen, Hiesige und Zugezogene. Das Projekt soll in mehreren Etappen angegangen werden, beginnend mit einem ersten Treffen am Mittwoch, dem 13. Februar um 19.00 Uhr im Viertelhaus Cardijn, Hillstraße 7. Zu diesen Etappen soll auch eine eine Begehung der Unterstadt mit geschichtlichen, kurzweiligen Erläuterungen gehören, um auch typische hiesige Werkstoffe kennenzulernen, die mit in die Gestaltung einfließen können. Die Abschlussveranstaltung Mitte Juni könnte dann zu einem regelrechten Happening der verschiedenen Künstler und teilnehmenden Gruppen im öffentlichen Raum werden.

 

Flyer und Plakat zur Aktion.

 

Nähere Informationen bei den Veranstaltern, AZ Epĥata (087/56.15.10, ephata@skynet.be)


Viertelsäuberungsaktion im Bergviertel

Am Samstag, 9. Februar 2019 um 11.30 Uhr - Treffpunkt : Animationszentrum Ephata

An jedem zweiten Samstag des Monats treffen sich die Anwohner des Bergviertels um 11.30 Uhr am Animationszentrum Ephata um von dort aus das Viertel um die Bergkapelle sowie die angrenzenden Straßen und Grünanlagen vom Müll zu säubern. Die Stadt Eupen unterstützt diese Initiative und stellt Material und einen Sammelpunkt zur Verfügung.


Dreharbeiten im Bergviertel

Im Rahmen des Projekts „Hallo Nachbar“ entsteht derzeit ein Film über das Bergviertel. Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Viertel bzw. aus dem AZ Ephata wurde in den Osterferien mit den Planungen und Dreharbeiten begonnen. Die Jugendlichen konnten sich als Kameraleute, Tontechniker, Beleuchter, Reporter, Regisseure oder Redakteure betätigen. Mehrere Anwohner standen den Teilnehmern Rede und Antwort. Und auch die Nummer 1 der KAS Eupen, Torwart Hendrik Van Crombrugge, stand für ein Interview bereit. Im Studio wurde ein erster Trailer angefertigt, der eine erste Vorstellung von diesem Projekt geben soll. Im Sommer fand Teil 2 der Dreharbeiten statt.  Die Schneidearbeiten finden demnächst am Samstag Vormittag statt.
Der fertige Film wird dann im Herbst zu bewundern sein.


Helfen Sie das Haus Ephata mit zu tragen

 

An den Wochenenden des 9. sowie 16. September werden am Ausgang aller Gottesdienste im Pfarrverband Eupen-Kettenis Tragetaschen zum Kauf angeboten, zugunsten des Sozialen Treffpunkts im Haus Ephata. Seit 25 Jahren ist das Haus Ephata ein Ort der Begegnung und der Unterstützung für viele Menschen unserer Stadt und unserer Pfarrgemeinden. Die Tragetaschen können auch direkt beim Animationszentrum Ephata erworben werden: Bergkapellstraße 46, 4700 Eupen, Tel. 087/56.15.10, ephata@skynet.be. Preis : 1 Tasche für 6 €, 2 für 10 €. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.